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Discount-Riese: Aldi entdeckt die Öffentlichkeit
Discount-Riese: Aldi entdeckt die Öffentlichkeit
Bricht der Discounter Aldi mit seiner geheimniskrämerischen Firmenpolitik? Nach SPIEGEL-Informationen erwägt der Konzern, seine Zurückhaltung gegenüber der Öffentlichkeit zu lockern. Aldi-Spross Karl Albrecht junior will zudem eine Biografie seines Vaters schreiben.
Source: SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Created on: 31 Jul 2010 | 9:00 am
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft | 31 Jul 2010 | 9:00 am -
Milliardenbetrüger Madoff: Treuhänder will dem Clan ans Vermögen
Milliardenbetrüger Madoff: Treuhänder will dem Clan ans Vermögen
Jetzt muss die Familie zurückzahlen: Um den Betrugsopfern ihre verlorenen Millionen zurückholen, nimmt sich ein Treuhänder jetzt den Clan von Bernard Madoff vor. Dessen Frau, Bruder und Söhne sollen das ergaunerte Geld für ihre eigenen Firmen benutzt haben.
Source: SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Created on: 30 Jul 2010 | 10:05 pm
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft | 30 Jul 2010 | 10:05 pm -
Giftige Chemikalien: PC-Hersteller halten Öko-Versprechen nicht ein
Giftige Chemikalien: PC-Hersteller halten Öko-Versprechen nicht ein
Computer-Hersteller setzen weiter auf giftige Inhaltsstoffe: Laut einem Bericht der Fachzeitschrift "c't" werden die Firmen ihren Ankündigung nicht gerecht, Ersatzstoffe zu verwenden. Denn diese sind deutlich teurer.
Source: SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Created on: 30 Jul 2010 | 6:29 pm
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft | 30 Jul 2010 | 6:29 pm -
Discounter: Aldi nimmt deutlich weniger Geld ein
Discounter: Aldi nimmt deutlich weniger Geld ein
Der Branchenführer schwächelt: Laut Marktforschern hat Aldi in den vergangenen sechs Monaten 3,7 Prozent weniger Umsatz gemacht als im Vorjahreszeitraum. Konkurrent Lidl steigerte dagegen seine Einnahmen.
Source: SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Created on: 30 Jul 2010 | 5:59 pm
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft | 30 Jul 2010 | 5:59 pm -
Konjunkturdaten: Schwacher Konsum bremst US-Wirtschaft
Konjunkturdaten: Schwacher Konsum bremst US-Wirtschaft
Dämpfer für Amerikas Konjunktur: Ein kräftiges Plus bei den Einfuhren hat die US-Wirtschaft im Frühjahr stärker als erwartet belastet. Knauserige Konsumenten bremsen das Wachstum zusätzlich. Ökonomen reagieren enttäuscht.
Source: SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Created on: 30 Jul 2010 | 5:36 pm
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft | 30 Jul 2010 | 5:36 pm -
Commerzbank-Ökonom Krämer: "In den westlichen Ländern sieht es nicht gut aus"
Commerzbank-Ökonom Krämer: "In den westlichen Ländern sieht es nicht gut aus"
Der Weltwirtschaft droht kein Rückfall in die Rezession, aber der Weg aus der Krise wird noch lange dauern, sagt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt er, wieso es zum Schuldenabbau keine Alternative gibt, warum zwischen[…]
Source: Handelsblatt Finanzen
Created on: 30 Jul 2010 | 12:00 am
Handelsblatt Finanzen | 30 Jul 2010 | 12:00 am
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Thu 10 Jun 2010 |
0% Dividendenrendite!
Anscheinend wurde heute auf der Hauptversammlung von Avdiyivka Coke (UX: AVDK) gegen die Auszahlung einer Dividende gestimmt! Somit lagen viele ukrainische Broker mit ihrer Annahme auf eine Dividendenauszahlung, im besten Fall bis zu 100% Rendite, falsch! Der Aktienkurs von AVDK marschierte vermutlich heute deshalb auch um -8% Richtung Süden! AVDK ist somit nach Azovstal das zweite Unternehmen von Metinvest, das innerhalb kürzester Zeit keine Dividende ausgeschüttet hat, obwohl genügend Barmittel zur Verfügung stehen dürften.
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Sun 06 Jun 2010 |
Ukrainische Güterwaggonbauer = Phoenix aus der Asche 2.1?
Nach der russischen staatlichen „First Cargo Company“ plant nun, laut einer ukrainischen Zeitung, auch die russische private Leasingfirma „Brunswick Rail“ in der Ukraine in den nächsten 2 Jahren mehr als 7.000 Güterwaggons im Wert von fast 500 Mio. USD zu ordern. Die hierfür benötigen Kredite sollen von der EBRD (100 Mio. USD), der IFC (200 Mio. USD), welche Anteilseigner von Brunswick Rail ist, und von europäischen Privatbanken stammen. Brunswick Rail hat bei Güterwaggons bisher, so ukrainische Experten, erfolgreich mit Stakhaniv Wagon (UX: SVGZ) zusammengearbeitet. Somit dürften die meisten Aufträge dieses mal auch wieder an SVGZ gehen, wären SVGZ 2010 nicht fast schon voll ausgelastet. An welche ukrainischen Produzenten die restlichen Aufträge gehen bleibt abzuwarten. Es sollen aber ukrainische Firmen sein, da die ukrainische Qualität der russische gleich ist, die ukrainischen Firmen aber günstiger produzieren. Für die ukrainischen Firmen sind russische Aufträge momentan auch (über)lebenswichtig, da der ukrainische Binnenmarkt, aufgrund verschiedener Ereignisse, bisher mehr oder weniger brach liegt. Die staatliche ukrainische Eisenbahn(transport)gesellschaft „Ukrzaliznytsia“ will oder kann, trotz des angeblich schlechten Zustandes der Flotte, 2010 nur etwas mehr als 2.000 Güterwaggons ordern. Trotzdem glauben ukrainische Experten, dass die ukrainische Güterwaggonproduktion dieses Jahr um 95% auf 25.000 Einheiten zulegen wird. Durchschnittlich 80% der ukrainischen Produktion wird dann auch nach Russland exportiert. Aktuell exportiert SVGZ 100% nach Russland!
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Thu 27 May 2010 |
Ukrainische Güterwaggonbauer = Phoenix aus der Asche 2.0?
Eines der größten russischen Eisenbahntransportunternehmen, die "First Cargo Company", welche zur staatlichen russischen Eisenbahngesellschaft (RZD) gehört, wird, laut einer ukrainischer Zeitung, in der Ukraine aktiv und plant nun einen Transportservice von China über Russland und der Ukraine bis nach Westeuropa anzubieten. Die „First Cargo Company Ukraine“ wird somit direkt in Konkurrenz zum staatlichen ukrainischen Eisenbahn(transport)unternehmen "Ukrzaliznytsia" treten! Beachtlich das eine russische staatliche Stelle die ukrainische Monopolstellung der "Ukrzaliznytsia" beschneiden darf! Die „First Cargo Company Ukraine“ plant bis 2015 26.000 Eisenbahnwaggons unterschiedlichster Bauart in Dienst zu stellen. Es wurde aber bisher nicht bekannt an welche Güterwaggonbauer die Aufträge gehen sollen. Wie im Beitrag „Ukrainische Güterwaggonbauer = Phoenix aus der Asche?“ (siehe unten) geschrieben, gibt es eine Vielzahl ukrainischer Unternehmen die potentielle Produzenten wären.
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Wed 26 May 2010 |
Ukrainische Börse für 1 Stunde geschlossen!
Heute wurde der Handel an der ukrainischen Börse "UX" wegen extremer Volatilität für 1 Stunde ausgesetzt. Die Börse schloß mit +18%, nachdem sie gestern zweistellig im Minus lag. Die aktuellen Kurse können hier eingesehen werden:
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Sun 23 May 2010 |
100% Dividendenrendite?
Die letzten Tage und Wochen waren bewegend. Absturz des Euros, politisches Chaos in der Europäischen Union, 750.000.000.000 EUR Bail-out für Staaten der Euro-Zone, Sparprogramme in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, etc., Demonstrationen in Griechenland, angekündigte Demonstrationen in Spanien, Deutsche fliehen panikartig in Sachwerte wie Gold, Immobilien, ja sogar in Briefmarken, Inflations-, Deflations(!)- und Rezessionsszenarien werden wieder vermehrt diskutiert,………… All dies hat auch Auswirkungen auf die Ukraine. Für den „Ukraine-Investor“ dürfte aber ein anderes Ereignis ebenfalls von Bedeutung sein. Nach der verheerenden Methangasexplosion in einem der größten russischen Kohlebergwerke „Raspadskaja„ Anfang Mai, gibt es nun Gerüchte, dass es aufgrund dem längerfristigen unfreiwilligen Abbaustopp zu einem Engpass von Kokskohle außerhalb der Russischen Föderation kommen könnte. Zuerst die russischen Stahlwerke, dann das Ausland, so könnte die Devise der russischen Regierung für dieses Jahr lauten. Hieraus könnten nun die ukrainischen Kohlebergwerke und ganz besonderes die ukrainischen Koksereien gewinnbringenden Nutzen ziehen. In der Ukraine sind verschiedene Kokserein an der Börse gelistet - Avdiivka Coke (UX AVDK), Alchevsk Coke (UX ALKZ), Yasynivka Coke (UX YASK), Zaporizhcoke (UX ZACO), etc. In den letzten Tagen und Wochen machte aber immer wieder eine Kokserei von sich reden - Avdiivka Coke (UX AVDK). AVDK ist Teil von Metinvest, welche zu 75% zum Imperium des Rinat Achmetows gehört. Verschiedene Firmen die zur Metinvest Holding gehören haben in letzter Zeit hohe Dividendenzahlungen durchgeführt. Das Gleiche erwarten nun mehrere ukrainische Broker auch von AVDK. AVDK könnte trotz des „angeblich“ 2009 eingefahrenen Verlustes und des „angeblich“ negativen Ausblickes für 2010 eine „Sammeldividende“ für die Jahre 2004 – 2009 am 10. Juni auf der Hauptversammlung beschließen. Die Spanne der Mutmaßungen ukrainischer Broker reicht von 0,5 USD bis 2 USD pro Aktie, was bei einem aktuellen Aktienkurs von 14,30 UAH/1,8 USD (1 USD = 7,93 UAH) eine Dividendenrendite von 25% bis über 100%(!) ergeben würde. Am 10. Juni wird sich zeigen ob die ukrainischen Broker richtig liegen.
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Thu 06 May 2010 |
"Hier wird von Spekulanten ein Angriffskrieg gegen die Euro-Zone geführt"
Das meinte Deutschlands Chef-Finanzaufseher Jochen Sanio am Mittwoch im Haushaltsausschuss des Bundestags, nachdem die Griechenlandkrise erste Todesopfer gefordert hatte. Der Euro sackte weiter ab, um 10 Cent innerhalb von nur 3 Wochen. Nun stürzen die Börsen rund um den Globus mit, und heute machte sich an der Wallstreet regelrecht Panik breit und es scheint mehr als zutreffend:"Das knappste Gut im Europa unserer Tage", und nicht nur im Europa, - "ist nicht das Geld, sondern die Vernunft." Auch die ukrainischen Börse konnte sich dem weltweiten Trend nicht entziehen und brach nach den Maifeiertagen innerhalb von 2 Handelstagen um 10% ein. Für Anleger, die dem bis zum Überdruss zitierten Spruch 'Sell in May and go away' gefolgt sind, ist ihre kleine private Welt in Ordnung. Für die grosse Welt gilt: Griechenland wird nicht fallen gelassen und bekommt die am 19. Mai so dringend benötigten Milliarden und nebst einem drastischen Sparpaket, dass vor allem die sowieso Schwachen treffen wird, zwei bis drei Jahre Luft. Das ist gut und doch auch schlecht, denn es zeigt denen, die gegen ausgewachsene Staaten wetten, dass Euroland seine Kinder nicht fallen zu lassen gewillt ist, was bedeutet, dass der Bankrott des Landes und damit auch der Ausfall der Kreditrückzahlungen nicht stattfinden wird. Die Wette geht auf. Also auf zum nächsten Opfer! Man zeigt auf Portugal, Spanien ... Dem muss die Politik einen Riegel vorschieben. Schon bald wohl wird sich das Pendel wieder in die andere Richtung bewegen, der Euro wieder gegenüber dem Dollar gewinnen. Wenn erst wieder auf den Euro gesetzt wird, werden wir wieder mehr über die Californienkrise hören und man fragt sich nur, wie lange dieses Pendelspiel noch gut geht. |
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Wed 21 Apr 2010 |
Ukrainische Güterwaggonbauer = Phoenix aus der Asche?
Der Rohstoffhunger Chinas und die wieder anziehende Weltwirtschaft haben in den letzten Monaten u.a. zu stark steigender Rohstoffnachfrage und -preisen geführt. Die Ukraine und Russland verfügen, wie unten schon erwähnt, über große Vorkommen u.a. von Eisenerz, Kohle, sind aber auch Produzenten von Stahl und Röhren, welche wieder vermehrt auf dem Weltmarkt nachgefragt werden. Mit der erhöhten Nachfrage nach solchen Produkten nimmt auch die Auslastung der ukrainischen und russischen Logistik wieder zu und hier beginnt ein altes bekanntes Problem für die Ukraine, aber auch für Russland, der Eisenbahntransport! Auf Grund der starken Überalterung der Güterwaggons müssten in Russland dieses Jahr vermutlich 50.000 Güterwaggons (hauptsächlich Gondeln) ausgesondert werden. Nur durch die Verlängerung der Einsatzzeit für eine größere Anzahl von Güterwaggons um bis zu 5 Jahre wird eine größere Transportknappheit verhindert. In der Ukraine und Kasachstan sieht die Situation ähnlich aus. Die entsprechenden russischen staatlichen wie privaten Transportunternehmen reagieren auf den veralteten Zustand der Güterwaggons. So plant die staatliche russische Eisenbahn (RZD) dieses Jahr angeblich über 30.000 Güterwaggons im Wert von ca. 50 Mrd. Rubel zu bestellen. Das größte private Eisenbahntransportunternehmen Russlands, Globaltrans, hat anscheinend schon über 6.000 Gondeln bestellt. Die russischen Güterwaggonbauer, so auch einer der größte russische Produzent, Uralvagonzavod, haben auf Grund der starken Überalterung der Güterwaggonflotte Russlands, aber auch Kasachstans und der Ukraine, für die nächsten Jahre volle Auftragsbücher. Dieses Jahr will Uralvagonzavod über 24.000 Güterwaggons, Gondeln, usw. produzieren. Andere Güterwaggonproduzenten in der GUS haben nach dem Horrorjahr 2009 ebenfalls stark steigende Produktionszahlen im 1. Quartal 2010 zu verzeichnen. In der Ukraine gibt es 5 größere Firmen die Eisenbahnwaggons, Personen- wie Güter-, produzieren, die an der Börse gelistet sind - Kryukiv Wagon (UX KVBZ), Mariupol Heavy Machinery (UX MZVM), Azovzahalmash (UX AZGM), Stakhaniv Wagon (UX SVGZ) und Dniprovahonmash (PFTS DNVM) - welche nicht nur Aufträge von ukrainischen, privaten wie staatlichen Stellen, u.a. der Ukrzaliznytsia, oder kasachischen Stellen erhalten, sondern auch aus Russland.
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Sun 11 Apr 2010 |
Kohle, die zukünftige ukrainische Hauptenergiequelle?
Die Ukraine verfügt nicht nur über die größten Eisenerzreserven der Welt, sondern auch über sehr große Kohlereserven. Diese Kohlereserven dürften für die Ukraine vermutlich eine sehr viel größere Bedeutung haben als die o.g. Eisenerzreserven. Die Ukraine ist Nettoimporteur in Sachen „Energie“. So importiert die Ukraine jedes Jahr große Mengen an Erdgas für die ukrainische Industrie, aber auch für die ukrainische Bevölkerung, was mehrere Mrd. USD kostet. Mit einem Ausbau der Kohleförderung (Kraftwerks- wie Kokskohle) und einer gleichzeitigen Modernisierung/Umstellung der ukrainischen Industrie und Energieproduzenten auf Koks- bzw. Kraftwerkskohle, was in den letzten Jahren schon begonnen wurde, könnte die Ukraine von ausländischen „Energie(Gas)importen“ unabhängiger werden lassen. Die meisten Kohlebergwerke befinden sich bis heute in staatlicher Hand und sollen neben den chinesischen Bergwerken die gefährlichsten Bergwerke der Welt sein, was die beiden Methangasexplosionen im März 2010 im privaten Pokrovskoye Kohlebergwerk verdeutlicht. Privatisierte Kohlebergwerke sind in der Ukraine bisher die Ausnahme und nur ganze 2 Firmen sind an der Börse gelistet. So sind Komsomolets Donbassa (UX SHKD), welche Kraftwerkskohle u.a für die Stromproduktion fördert und zum Imperium des reichsten Ukrainer, Rinat Akhmetov, gehört und Krasnoarmiyska-Zakhidna (UX SHCHZ) welche Kokskohle u.a. für die Stahlproduktion fördert und einer ostukrainischen mittleren Industriellengruppe gehört, aktuell die einzigen Kohleförderer die an der Ukrainischen Börse (UX) gelistet sind. Die Kohleförderung in den Bergwerken wird nicht nur durch die teilweise großen Tiefen, Tiefen von 1 km sind keine Seltenheit, sondern anscheinend auch durch die schlechte bzw. veraltete Ausrüstung erschwert. Anfang April d. J. erklärte der ukrainische Kohleminister Yashchenko via einer Presseerklärung, dass die ukrainische Regierung 2010 bis zu 600 Mio. USD in Ausbau und Modernisierung der Kohlebergwerke bzw. Ausrüstung investieren will. 150 Mio. USD sollen im nationalen Budget hierfür schon vorgesehen sein, die restlichen Millionen sollen von Investoren und Krediten kommen. Sollte es wirklich zu einer Investition in dieser Größenordnung kommen, so dürften die ukrainischen Firmen, die Maschinen und Ausrüstung für Kohlebergwerke produzieren davon profitieren. Rein zufällig gehören die meisten dieser Firmen Parteimitgliedern der aktuellen ukrainischen Regierungskoalition. Hier gibt es sogar einige Firmen die an der Börse gelistet sind: Druzhkivka Machinery (UX DRMZ), Svitlo Shakhtarya (UX HMBZ), Dongirmash (UX DGRM) und Yasynuvatsky Machinery (UX YAMZ) sind auf dem Gebiet der Produktion von Bergwerksmaschinen und –ausrüstung aktv. Eine weitere Sektorengruppe, die vom möglichen Ausbau der Kohlenutzung in der Ukraine profitieren könnte, sind die Koksereien, die Kokskohle u.a. für die Stahlproduktion herstellen. Diese Koksereien profitieren aber jetzt schon von den hohen Rohstoffpreisen. Hierzu demnächst mehr.
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Tue 06 Apr 2010 |
Eisenerz, der Stoff aus dem die Träume sind?
Auf dem Eisenerzmarkt finden aktuell revolutionäre Umwälzungen statt. Die großen Eisenerzlieferanten BHP Billiton, Vale, Rio Tinto, usw. versuchen gerade das einjährige starre Preisbindungssystem, welches 40 Jahre bestand hatte, auf kurzfristigere flexiblere Verträge umzustellen. Diese Umstellung dürfte zu größeren Preisschwankungen am Eisenerzmarkt führen, welche sich seit diesem Frühjahr bereits abzeichnen. So sollen asiatische und jetzt auch europäische Stahlkocher Preissteigerungen für Eisenerz von bis zu 100% hinnehmen müssen. Für die Ukraine, die neben Russland über die größten Eisenerzvorkommen der Welt verfügt, aber nur im Mittelfeld der Eisenerzförderung liegt, dürften diese aktuellen höheren Eisenerzpreise von Vorteil sein und vermutlich enormes Potential für die ukrainischen Eisenerzförderer mit sich bringen. Alle ukrainischen Eisenerzförderer sind Teil einer Holding dessen Eigentümer ein Großindustrieller ist. So gehören die Eisenerzförderer Pivnichnyi GOK, Inguletskyi GOK und Centralnyi GOK zur Metinvest, einer Holding die der reichste Ukrainer, Rinat Akhmetov, mehrheitlich kontrolliert. Den Eisenerzförderer Pivdennyi GOK teilen sich die ukrainische Metinvest und die russische Evraz Group. Der russischen Evraz Group gehört auch noch Sukha Balka. Poltavskyj GOK und die in der Schweiz ansässigen Ferroexpo gehören dem ukrainischen Jungmilliadär Konstantin Zhevago. Ein weiterer größerer Eisenerzförderer ist der ukrainische Stahlproduzent Arcelor Mittal Kryvyi Rih, der dem indischen Großindustriellen Lakshmi Mittal gehört. Die meisten ukrainischen Eisenerzförderer sind an der Börse gelistet und für ukrainische Verhältnisse einigermaßen liquide. Die liquideste Aktie, Ferrexpo plc (FXPO), ist allerdings an der London Stock Exchange gelistet, alle anderen Eisenerzförderer (wie z.B. Poltavskyj GOK: PGOK, Pivnichnyi GOK: SGOK; Centralnyi GOK: CGOK) sind an den beiden ukrainischen Börsen, der Ukrainischen Börse (UX) bzw. der PFTS Stock Exchange (PFTS) gelistet. In den letzten Wochen sind die Aktienkurse der ukrainischen Eisenerzförderer regelrecht explodiert, ähnlich wie die ukrainischen Börsen UX und PFTS. So stiegen die Indices der ukrainischen Börsen seit Jahresanfang über 50% und die Aktienkurse der ukrainischen Eisenerzförderer bis zu 250%!
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Sat 27 Mar 2010 |
Ein paar Worte zu "GRYWNA"
Grywna so heißt seit 1996 wieder die Währung der Ukraine. Registrierte Benutzer können alle zur Verfügung stehenden Informationen lesen und benutzen, verlinken und auf andere Weise weiter verbreiten.Der Themenkreis im Businessportal Grywna dreht sich um Firmen, Wirtschaft und Finanzen. Ebenfalls kostenfrei können registrierte Benutzer relevante Informationen zu den vorgegebenen Themenkreisen veröffentlichen. Diese Beträge sind ein wesentlicher Bestandteil, auf den dieses Portal baut. Auf Grywna werdenin naher Zukunft Porträts vieler Firmen in einer festgelegten Form zu finden sein. Es soll versucht werden, ein möglichst vollständiges und objektives Bild über die vorzustellenden Unternehmen abzugeben. Neben den Firmenporträts werden auch Firmennachrichten und Meinungen zu aktuellen Ereignissen zu finden sein. Es ist registrierten Benutzern auch möglich neue Themenbereiche zu eröffnen. Über das ProjektZiel des Projektes ist die Förderung der Entwicklung von Geschäftsbeziehungen in der Welt, hauptsächlich in Europa. Die wirtschaftliche und politische Lage in der Ukraine ist für eine Zusammenarbeit mit Ländern der EU sehr günstig gestimmt. Die Menschen der Ukraine möchten die Beziehungen mit den Ländern EU-Europas intensivieren und haben sich als Ziel die Mitgliedschaft in der Europäischen Union gesetzt. Eine Verstärkung der Beziehungen mit europäischen Firmen liegt im Interesse vieler ukrainischen Firmen. Firmen in der EU können auch für sich Vorteile aus der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit ukrainischen Firmen gewinnen. Grywna bezeichnet wie schon gesagt nicht nur die heutige ukrainische Währung, sondern das Wort hat eine besondere Bedeutung. Ursprünglich stammt der „Grywna“ von der Bezeichnung eines Schmucks aus Gold oder Silber, eines Reifens, der von den Fürsten oder anderen mächtigen Menschen getragen wurde. Als Rechen- und Geldeinheit ist Grywna schon in den Zeiten der Kiewer Ruß, also ungefähr im 11. Jarhundert entstanden. Seitdem wurde Grywna mehrmals die Geldeinheit mehrerer Staaten auf dem Territorium der gegenwärtigen Ukraine. Die Zeiten änderten sich, die Herrscher und Anführer des Volkes wechselten, selbst das Volk änderte sich. Nur Grywna blieb als Denkmal an die reiche ukrainische Kultur und Geschichte. Auch heutzutage wird Grywna mit höchstem Stellenwerten assoziiert. Wir würden uns freuen wenn unsere Information ähnlich hoch geschätzt würden und werden uns hierfür alle Mühe geben! |
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